I shot myself

Genre: Amateur, Soft & Sinnlich

Unsere Bewertung

Produktionsbedingungen

Diversität

Präsentation

Pricing: ab 15 $

Erotische Selfies von Frauen aus aller Welt

I shot myself ist ein erotisches Selbstportrait-Projekt, bei dem Frauen aus aller Welt sich selbst fotografieren und ihre Bilder in einem Forum mit anderen teilen können. Die einzigen Bedingungen, die dabei erfüllt sein müssen, sind, dass sie sich nackt fotografieren und sie selbst das Bild oder auch Video von sich gemacht haben müssen. Da kein*e Fotograf*in und kein Studio daran beteiligt sind, entstehen intime und ehrliche Fotos, bei denen die Frauen sich so zeigen können, wie sie gerne gesehen werden möchten und bei denen sie ihre eigene Persönlichkeit mit einfließen lassen können.

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Produktions­bedingungen

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Arbeits­bedingungen

Ishotmyself.com ist eine von mehreren Erotikseiten, die vom australischen Projekt „Feck“ betrieben werden. „Feck“ wirbt damit, sich der ethischen Pornografie und transparenten Produktionsbedingungen verschrieben zu haben. Tatsächlich erfahren die Modelle mit wenigen Clicks, was für Fotos sie einreichen müssen, wo diese hochgeladen werden und was die Vertragsbedingungen sind.

Bezahlung

Für ein Portfolio von 150 eingereichten Nacktselfies, die den von Feck formulierten Kriterien entsprechen, bekommen die Frauen 200 $ und Gewinnbeteiligung pro Click (in unbekannter Höhe).

Safer Sex

(STI-Prävention – Testangebot/-pflicht; Zugang zu Verhütungsmitteln)

Die Fotos zeigen die Frauen nur solo oder mit eigenen Toys, insofern spielt Prävention hier eine zu vernachlässigende Rolle.

Konsens

… bei Praktiken, Upload, Drehpartner*innen:

Aufklärung über die Verwendung der eingereichten Daten ist gegeben, die Zustimmung muss von den Frauen ausdrücklich erteilt werden.

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Diversität

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Selbstanspruch der Seite

Ishotmyself.com wirbt mit Natürlichkeit und freiem Selbstausdruck. Das wird durch die enge Definition dessen, was als natürlich und authentisch betrachtet wird, in den Selfie-Leitlinien etwas konterkariert.

Verzicht auf problematische Kategorien

Es gibt gar keine Kategorien, nur Portfolios der jeweiligen Frauen, die z. B. nach Datum gefiltert werden können.

Darstellende

Ishotmyself.com arbeitet ausschließlich mit Cis-Frauen über 18 Jahren, auch älteren, unterschiedlicher Statur und Herkunft; wie allerdings aus dem Leitfaden für angehende Modelle hervorgeht, wird ganz besonders nach „natürlichen“ Frauen gesucht: wenig Schminke, Tattoos, nur in der „authentischen“ Wohnumgebung der Frauen, kein Kunstlicht. Außerdem fällt auf, dass die überwiegende Mehrheit der Frauen sehr jung und weiß ist.

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Präsentation

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Sprache

Die Seite ist sehr bildlastig. Die Frauen können in ihren Portfolios Texte zu sich veröffentlichen, die aber laut Leitlinien ebenfalls die Authentizität und Persönlichkeit herausstreichen sollen: Also kein Dirty Talk, sondern Beschreibung der eigenen Hobbys etc.

Werbung

Ishotmyself.com ist werbefrei.

Handling / Bedienbarkeit

Sprachen: Englisch

Ishotmyself.com ist schmucklos gestaltet, aber weitgehend übersichtlich.

Transparenz: Wer filmt / produziert / moderiert?

Wer produziert, ist bei dieser Seite klar: natürlich die Modelle, die ihre Kameras gut sichtbar auf sich selbst richten (nicht einmal Selbstauslöser sind erlaubt). Fragen wirft allerdings die Firmenstruktur hinter Ishotmyself.com und Feck auf. Das Impressum verweist auf die niederländische Firma (mit australischen Wurzeln) „Abbywinters.com“, die ebenfalls auf Pornos mit „natürlichen“ Amateurfrauen spezialisiert ist. Gleichzeitig gehört aber Feck offiziell zu einer australischen Malschule, „Life Drawing Melbourne“, bei der es Aktzeichen- und „Modellingkurse“ gibt. Wer eigentlich der oder die Besitzer*innen hinter Feck sind, wird nicht ersichtlich.

Preisgestaltung pricing Fair produzierte Pornografie Porn Better Monatsabo

Pricing

Kosten

24,95 $ für 30 Tage – anschließend alle 30 Tage für den selben Preis, bis zur Kündigung

49,95 $ für 90 Tage – anschließend alle 90 Tage für den selben Preis, bis zur Kündigung

99,95 $ für 180 Tage, läuft automatisch aus

Zahlung

Eine Kündigung ist bis zu einem Tag vor der automatischen Verlängerung des jeweiligen Abos möglich.

Transparenz der Kosten

Kostentransparenz ist gegeben, die Modalitäten sind auch ohne Anmeldung in den AGB nachlesbar.

Anzahl Filme / Medien

7.882 Modelle, 10.186 Portfolios, 435.104 
Bilder und 869 Videos online. (Stand Dezember 2021)

Ergänzende Infos:

Der gute Gesamteindruck, der durch den postulierten sexpositiven, ethischen Anspruch der Seite entsteht, wird durch die Intransparenz um die Betreibenden der Seite getrübt. Auch die nur durch das Impressum erkenntliche Querverbindung zu Abbywinters.com lässt Raum für Fragen, ebenso wie die restriktive Definition von „Natürlichkeit“, die Body Modification und nicht-biologische Weiblichkeiten ausschließt. Andererseits sind die Feck-Seiten Pioniere in Sachen Transparenz gegenüber ihren Modellen, zumindest soweit es aus der Online-Präsenz ersichtlich wird.

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